Letzten Montag habe ich mir den französischen Film “Coco Avant Chanel” angesehen. Hauptdarstellerin ist Audrey Tatou, welche aufgrund des Filmes “Le fabuleux déstin d’Amélie Poulain” im Jahre 2001 Weltruhm erlangte. Beide Filme sind kurzweilig und insbesondere aufgrund der hervorragenden schauspielerischen Leistung von Audrey Tatou durchaus empfehlenswert.
Ziel dieses Posts ist es jedoch nicht, eine Filmkritik zu schreiben, mich beschäftigt eine ganz andere Thematik. Nach dem Film habe ich nämlich die deutsche Wikipedia-Seite von Audrey Tatou besucht und eine erstaunliche Feststellung gemacht: Scheinbar ist unklar, im welchem Jahr Tatou geboren ist.
Ein Besuch der französischsprachigen Seite zeigt das gleiche Bild: Viele Diskussionen, keine verlässlichen Quellen. Es ist wirklich erstaunlich, dass heutzutage einer jungen Schauspielerin auf einer Seite wie Wikipedia kein eindeutiges Geburtsjahr zugeordnet werden kann.
Immerhin haben die Wikipedia-Autoren den Mut, diese Wissenslücke zu zeigen. Viele andere Seiten hätten wohl den einfachen Weg gewählt und auf gut Glück ein Geburtsjahr ausgewählt, Richtigkeit hin oder her.
Demos – nicht zu verwechseln mit Computerspiel-Demos – sind kleine, digitale Kunstwerke. Im Prinzip geht es darum, mit möglichst wenig Code einen komplexe Echtzeit-Animation zu erschaffen. Das Ganze braucht viel Rechen- und Grafikpower, die Resultate sind jedoch häufig zutiefst beeindruckend.
Warum dieses Thema? Vor Kurzem bin ich per Zufall auf eine Demo gestossen, welche von der Grösse her etwa einem jpeg-Bild entspricht und eine von Musik untermalte Animation erzeugt, welche mich sprachlos liess. Das Video dazu kann auf Youtube betrachtet werden.
Wer es selber mal ausprobieren möchte kann die Original exe-Datei an folgender Stelle herunterladen: “Elevated”.
Am zürcher Hauptbahnhof eröffnet in Kürze die erste Bahn-Lounge der SBB. Der Zugang ist exklusiv, ein simples Ticket für die erste Klasse ist nicht ausreichend. Der Gast muss mindestens über ein erste Klasse Generalabonnement oder eine internationale Fahrkarte der ersten Klasse verfügen, um in den Genuss der freien Snacks und Getränke zu kommen.
Sinnvoll?
Mit diesem Angebot möchten die SBB Business-Kunden ansprechen und sie für mittlere Distanzen wieder zum Umstieg vom Flieger auf die Bahn ermuntern. Worin liegt jedoch der grosse Vorteil der Bahn? Ein frühes Check-In ist nicht notwendig, der Reisende kann sich wenige Minuten vor Abfahrt am Bahnhof einfinden.
Genau diesen Zeitgewinn schätzen termingeplagte erste Klasse Reisende. Es ist nicht anzunehmen, dass sie ihre wertvolle Zeit freiwillig in einer Bahn-Lounge verbringen werden.