Archive for March, 2009

Mar 31 2009

Skype für iPhone

Published by vinc under Mobile post

Es ist mir bewusst, dass der Informationsgehalt dieses Posts gleich null ist. Bin einfach nur froh, dass Skype für iPhones endlich existiert ;)

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Mar 24 2009

Running Gag Steinbrück

Published by vinc under Politik

Einmal mehr schaffte es der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück in die Abendausgabe der Tagesschau. Einmal mehr aufgrund von despektierlichen Aussagen und humoristischen Einlagen die Schweiz betreffend. Seit Wochen dauert dieser Wortkrieg.

Hört ihm die breite Masse noch zu? Steinbrück ist zum Inbegriff des rücksichtslosen, Steueroasen jagenden und manchmal etwas vulgären Finanzministers geworden. Den Medien geht es nicht mehr um den Inhalt, sondern einzig um die Form, das Amüsement der Bevölkerung muss ja sichergestellt sein.

Es ist offensichtlich. Peer Steinbrück ist zum Running Gag verkommen.

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Mar 23 2009

Twitter – Notwendigkeit oder Ausgeburt des Web 2.0?

Published by vinc under Internet

Twitter ist derzeit in aller Munde, oder, präziser formuliert, in allen Medien. Kein Tag vergeht, an welchem ich nicht irgendwo in Zeitungen oder Webseiten Twitter entdecke, welches in der Regel hoch gelobt wird. Vergleiche mit Google und Facebook sind allgegenwärtig. Dem sogenannten “Micro-Blogging” wird eine rosige Zukunft vorausgesagt.

Eine kurze Umfrage in meinem doch technikaffinen Bekanntenkreis lieferte mir folgendes Bild: Die Mehrheit hat schon mal von Twitter gehört, praktisch keiner wusste jedoch, um was es sich wirklich handelt. Auch was den potenziellen Nutzen von Twitter betrifft, konnte mir keiner eine befriedigende Antwort liefern. Was also tut ein neugieriger Gelegenheitsblogger? Logisch – selber ausprobieren.

Als erstes schaue ich mir das Einführungsvideo auf der Twitter-Homepage an, in welchem versucht wird, den Nutzen von Twitter zu erklären. Es geht offensichtlich um die totale Transparenz eines jeden Tagesablaufs. “Schliesslich”, wird im Video gesagt, “schreibt man seinen Freunden kein Mail, um ihnen mitzuteilen, dass man gerade einen Kaffe trinkt. Also verewigt man es in Twitter, so weiss es jeder”. Warum die Welt wissen will, wann ich einen Kaffee trinke, ist mir noch nicht ganz klar, aber es klingt schon mal interessant. Also: E-Mail erfasst, Passwort ausgewählt, es kann losgehen.

Erste Feststellung: Kein Mensch nutzt Twitter. Ich suche nach meinen Mail-Kontakten und Kontakten in Facebook. Eine einzige Person kann ich ausfindig machen. Ein Freund, welcher vor einem Monat ebenfalls Twitter ausprobieren wollte und somit zwei veraltete Einträge auf seinem Profil hat. Immerhin: Barack Obama hat einen Twitter-Account. Jetzt weiss ich, wann Obama Kaffee trinkt :)

Nächste Feststellung: Das Ding kann nichts, was Facebook nicht schon lange beherrscht. Im Prinzip ist es sogar eine Vereinfachung von Facebook. Die einzige Funktion ist der Statusupdate. Und dieser ist erst noch auf 140 Zeichen beschränkt.

Fazit: Lange hat mein Experiment nicht gedauert. Als Notwendigkeit kann man Twitter mit Sicherheit nicht bezeichnen, in Anbetracht des Erfolgs von Facebook würde ich es allerdings auch nicht als Ausgeburt des Web 2.0 bezeichnen. Es besitzt mit Sicherheit ein potenzial. Interessant wird es jedoch erst, wenn das eigene Netzwerk auf Twitter vertreten ist. Seine eigenen Updates zu schreiben und sie als einziger zu lesen ist nicht sonderlich motivierend. Die Beschränkung auf 140 Zeichen halte ich jedoch für Sinnvoll. Riesige Texte wie dieser hier, welche aufgrund der Länge niemand liest, bleiben Twitter somit erspart ;)

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Mar 19 2009

iPhone: Nachzügler wird als Sensation gefeiert

Published by vinc under Technologie

Es ist erstaunlich. Rund zwei Jahre nach seinem Verkaufsstart in den USA wird das iPhone mit jenen Fähigkeiten ausgestattet, welche bei anderen Mobiltelefonen längst zum Standard gehören: Copy&Paste und MMS. Ermöglichen wird dies das neue iPhone Betriebssystem mit der Versionsnummer 3.0, welches diesen Sommer zum Download bereitstehen wird. Trotzdem hat das Gerät schon lange Kultstatus erreicht. Und trotzdem wird die Neuerung als Revolution für das iPhone gefeiert.

Mit welchen marketingtechnischen und kommunikativen Tricks hat Apple solch eine Meisterleistung hingekriegt?

  • Von Beginn weg wurden wiele Geheimnisse rund ums iPhone aufgebaut und Fragen offengelassen. Ein Mythos entstand, bei welchem die tatsächlichen Funktionen in den Hintergrund traten.
  • Potenzielle Käufer – insbesondere Apple Jünger – wurden von ihrer emotionalen Seite angesprochen. Auch die Werbung richtete sich ganz gezielt auf die Emotionen des Käufersegments.
  • Bagatellisierung: Copy&Paste und MMS wurden als unwichtige Nebenschauplätze abgetan. Angesichts der enormen Funktionsvielfalt des iPhones würden diese Details nicht ins Gewicht fallen.
  • Weitere Geheimnisse: Schon beim iPhone 3G wurde mit C&P und MMS spekuliert. Angesichts anderer Neuerungen – etwa GPS – ging das Thema aber wieder unter.
  • Spannung bis zum Ende. Bis zur Präsentation diese Woche wurde nicht kommuniziert, ob das neue Betriebssystem C&P und MMS enthalten würde. Sogar innerhalb der Präsentation wurde das Thema als letztes behandelt.

Obwohl längst fällig, freut sich jetzt jeder iPhone User auf die neuen Funktionen, so dass als Sensation gefeiert wird, was jedes normale Handy längst beherrscht.

Well done, Apple!

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Mar 18 2009

Verpackungsunsinn bei Nespresso

Published by vinc under Sonstiges

Über den Inhalt habe ich mich sehr gefreut. Das Problem der Verpackung hätte man jedoch auch anders lösen können.

 

nespresso1

 

nespresso2

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